Geheimnisse des Schlafes

Schlafstörungen – die meisten Ursachen sind harmlos

Lange Zeit hat man geglaubt, dass der Schlaf nur so etwas ist wie der kleine Bruder des Todes Ein Zustand der Körper Energie spart und alles langsamer läuft. Erst in den 50 er Jahren des letzten Jahrhunderts fand man heraus dass schlafen etwas sehr Aktives ist und Nacht für Nacht in unterschiedlichen Abschnitten verläuft. Der Schweizer Schlafforscher Alexander Borbely hat diesen Vorgang mit einer Treppe verglichen, über die wir jede Nacht mehrmals gehen.

Zunächst sind wir wach, dann schlafen wir ein und gehen bis tief hinab in den Keller in einen tiefen Schlaf. Danach geht es wieder hoch in einen leichten Schlaf, der von lebhaften, intensiven Träumen und schnellen Augenbewegungen begleitet wird Daher wird diese Phase auch REM-Schlaf ( rapid-eye-movements = schnelle Augenbewegung) genannt. Dieser Abschnitt ist im Gegensatz zu den anderen Phasen mit etwa 20 Minuten sehr kurz, soll aber äußerst wichtig für die physische Erholung sein.

Damit hat die Wissenschaft aber noch lange nicht alle Probleme des Schlafes gelöst. Erwiesen ist nur: Wir brauchen ihn zur körperlichen Erholung, auch wenn wir ihn manchmal als Zeitverschwendung empfinden – immerhin verbringen wir ein Drittel unseres Lebens mitschlafen.

Warum können wir aber nicht immer sofort einschlafen, wenn müde sind? Tatsächlich klagen viele Menschen in den westlichen Industrienationen über gelegentliche oder dauernde Schlafstörungen. So muss unser Körper, ins besonders das Gehirn die Eindrücke des Tages erst einmal verarbeiten damit wir gesund schlafen. Diese System reagiertso sensibel, dass schon kleine Ursachen – äußere und innere – störend wirken können.

Äußere Ursachen können sein: Lärm, eine ungewohnte Umgebung, ein zu spätes, zu reichliches Essen, kälte oder wärme, alles wirktsich auf unser Wohlbefinden und somit auch auf den Schlaf aus.

Als innere Ursachen kommen Schmerzen, Angst oder Ärger über ungelöste Konflikte in Frage.

Erkrankungen beeinflussen den Schlaf, auch Medikamente können eine störende Rolle spielen Alles was uns gedanklich stark beschäftigt, kann unseren Schlaf beeinträchtigen. Wer aber nur elegentlich nachts aufwacht, oder auch einmal einige Tag schlecht schläft braucht sich keine Sorgen zu machen. Ein paar schlaflose Nächte lassen sich schnell wieder nachholen.

Ein echte Schlafstörung liegt erst dann vor wenn unsere Leistungsfähigkeit oder unsere Gesundheit auf Dauer stark beeinträchtigt werden. Dann sollte man auf jeden Fall ärztlichen Ratsuchen.

1. Der Schweizer Schlafforscher Alexander Borbety

2. Während der Leichtschlafphase

3. Die Wissenschaft ist heute der Meinung, dass

4. Vor allem die Menschen in westlichen Ländern

5. Zum Arzt sollen die Menschen gehen, die

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