Lesen Teil 1 - In den Alpen
Für Raucher wird es an der Universität in Köln ab dem kommenden Wintersemester eng. Denn nach zahllosen Beschwerden von der Universität als auch von Studierenden erweiterte nun die Universitätsverwaltung das bestehende Rauchverbot. Bisher erstreckte es sich nur auf Hörsäle und Seminarraume, Doch kaum waren die Veranstaltungen zu Ende. fand man Sich in den Fluren. Foyers und Cafeteria eingehüllt in dick Schwaden von Zigarettenqualm wieder Dieser Zustand war vielen Nichtrauchern schon seit Längerem ein Dorn im Auge. Unterstutzt von mehreren Untersuchungsberichten über die Gefahren des passiven Rauchens und von den guten Erfahrungen. die man an ausländischen Universitäten - vor allem in den USA - mit gemacht hat. Wollten die Nichtraucher diesen Zustand nicht langer hinnehmen, Das Rauchverbot gilt nun in allen Gebäuden einschließlich der Toiletten. Die Professoren und Studierenden, die das Qualmen auch künftig nicht lassen kennen. werden in ihren Rauchpausen im kommenden Winter irgendwo auf den Campus ganz sicher kalte Füße bekommen.
Urlaub in den Bergen ist sehr gesund. Das fanden jetzt Wissenschaftler am Anatomischen Zentrum der Universität Köln heraus. Besonders die Höhenlagen um die 2.000 Meter wirken sich messbar auf die Gesundheit aus. Die "dünnere Luft" in Hochgebirgslagen bewirke eine Senkung des Blutdrucks und des Pulsschlages, eine verbesserte Leistungsfähigkeit des Herzens und damit eine Stärkung der Funktion von Herz, Lunge und Kreislauf. Wichtig sei es aber, in den ersten Tagen auf eine ausreichende Akklimatisierung zu achten. Denn etwa eine Woche benötige der Körper, um sich an die neuen klimatischen Bedingungen im Gebirge anzupassen. Während dieser Zeit solle man. so die Wissenschaftler, größere körperliche Anstrengungen und Extremsport vermeiden. Ab der zweiten Urlaubswoche habe man dann seine volle körperliche Leistungsfähigkeit erreicht.
Schlechte Haut, übler Atem, leere Brieftasche. Das ist eigentlich ziemlich -uncool". Und doch dauen es ziemlich lange, bis junge Raucher begriffen haben. dass Rauchen nicht halt, was viele Jugendliche in ihrer Phantasie damit verbinden: Freiheit und Attraktivität der Glimmstängel macht ‚cool‘ und begehrenswert. Stress und Leistungsdruck verfliegen angeblich, sobald man nur an der Zigarette zieht. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die zuerst genannten Negativfolgen stellen sich oft schneller ein als gedacht. Häufig ist es aber dann schon zu spät. denn das Entwöhnen von der Sucht des Rauchens ist ein langwieriger und oft auch schmerzhafter Weg. Obwohl dies alles bekannt ist, finden es in Deutschland fast 50% aller Teenager zwischen 12 und 16 Jahren schick, Zigaretten zu konsumieren - ein eindeutig zu großem Anteil, warnen die Gesundheitsbehörden. Besonders groß ist der prozentuale Anteil der Raucher übrigens unter den jungen Mädchen. Als Raucherinnen fühlen sie sich erwachsen und der Cliquendruck - nahezu alle Freunde und Freundinnen rauchen auch - erzeugt oft ein vermeintliches Notwendigkeitsgefühl. auch zu rauchen.
Sport im Hochgebirge? Da denkt man zuallererst an Wintersport. Ski fahren, rodeln. eislaufen. Doch auch im Sommer ist das Hochgebirge ein Ort. an dem man sich vielfältig sportlich betätigen kann: Wandern. Klettern oder Schwimmen in einem der zahlreichen kristallklaren Bergseen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. In Deutschland ist Hochgebirgssport vor allem in den Alpenregionen im südlichen Bayern möglich. Es muss jedoch nicht unbedingt gleich Deutschlands höchster Berg - die Zugspitze - sein, die man als Ziel ansteuert. Auch rund um Oberstdorf. Füssen. Berchtesgaden oder rund um den Tegernsee bieten sich viele Möglichkeiten für sportliche Natureliebhaber wie für naturverbundene Sportler. Für die zumeist städtischen Urlauber. die hier vor allem Ruhe und Erholung vom Alltagsstress suchen. haben die deutschen Alpenqebiete außerdem den Vorteil. dass man keine weiten Wege zurücklegen muss, wenn einen das Heimweh nach der Stadt packt, nach Schwimmhallen. Fußballstadien oder Golfplätzen, Denn für die Stadtsportler ist es von keinem Alpenort weiter als eine gute Stunde in die bayerische Landeshauptstadt München.
Sportvereine spielen eine immer wichtigere soziale Rolle für Junge Leute in Deutschland, das haben neueste Untersuchungen an den Tag gebracht. Ging man früher in einen Sportverein, um Fußball zu spielen, zu reiten oder zu turnen. geben die Clubs heute vielen Jugendlichen ein zweites Zuhause. Hier treffen sich Freunde, hier kümmern sich jemand um sie. hier haben sie eine Aufgabe. Zuhause fühlen sie sich einsam und überflüssig. Die Eltern arbeiten und sind nicht da, die Kommunikation mit dem Fernseher oder dem Computer ist eine recht einseitige Angelegenheit. Jugendliche, die in Sportvereinen Mitglied sind, sind geselliger, werden so zahlreiche Studien – weniger gewalttätig. leben gesundheitsbewusster, rauchen deutlich weniger als ihre Altersgenossen, die nicht im Verein sind, konsumieren erheblich weniger Alkohol gar Drogen. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Verein und das Gefühl, etwas zu leisten. Tragen sehr stark dazu bei. dass den jungen Leuten gegen die Verführungen der Zigaretten. Und Alkoholindustrie resistent werden.
Freizeitsport in den Alpen.
Mädchen geben mehr Geld für Zigaretten aus als Jungen.
Hochgebirge als Skiparadies.
Höhenluft - gut fürs Herz.
Verein wirken positiv auf Jugendliche.
Studenten engagieren sich gegen das Rauchen.
Rauchverbot in Sportvereinen.
Uni-Campus: rauchfreie Zone eingerichtet.
Zigaretten gegen Alleinsein.
Zum Leistungssport in die Berge.
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