Lesen Teil 1 - Bonbons
Bonbons machen Kinder glücklich, und das nicht erst seit gestern: Denn diese beliebte Süßigkeit ist viel älter, als man vermuten würde. Schon vor über 1.000 Jahren gab es im antiken China, in Griechenland und im Römischen Reich Süßwaren aus Honig, Blüten und Früchten. Wer noch mehr über Bonbons erfahren möchte, sollte einen Ausflug nach Vaihingen an der Enz unternehmen: Dort gibt es nicht nur seit 1828 die Bonbon- und Zuckerwarenfabrik Jung, sondern auch das einzige Bonbon-Museum Deutschlands. Auf Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich Antworten auf viele Fragen: Man erfährt dort etwa, wo Bonbons herkommen, wie sie früher hergestellt wurden oder warum sie gegen Husten helfen. Gezeigt werden auch Bonbondosen, Bonbon-Maschinen und alte Werbemittel. Beim Rundgang durch das Museum unternehmen kleine und große Besucher eine Reise von den Anfängen der Bonbonherstellung bis hin zur vollautomatischen Fabrikproduktion unserer Zeit.
Am Frankfurter Hauptbahnhof können Reisende beim Warten auf den Zug einen besonderen Snack genießen. Dort steht jetzt ein Ret-tomat – ein Automat, in dem Schokoriegel, Chips, Nüsse und andere Leckereien verkauft werden, deren Mindesthaltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist. Aus diesem Grund werden sie günstiger angeboten als im Handel. Auch Getränke sind erhältlich. Ein Sprecher der Deutschen Bahn erklärt, dass die Produkte überschüssig sind oder kurz vor bzw. nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, aber trotzdem noch gut sind, da sie sorgfältig geprüft werden. Mit diesem neuen Service möchte der Konzern den Bahnhof attraktiver machen und gleichzeitig Ressourcen schonen. Fahrgäste haben so die Möglichkeit, sich mit Süßigkeiten und Knabbereien zu versorgen und gleichzeitig etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Zudem können Vorbeigehende quasi nebenbei über das Problem der weggeworfenen Lebensmittel aufgeklärt werden.
mehrere Badebecken sowie Räume für Schwitz- und Dampfba der machten sie zu ganz besonderen Prestigebauten. Doch in den öffentlichen Badehäusern spielte sich auch das gesellschaftliche Leben ab: Dort traf man sich, tauschte sich aus oder verhandelte sogar über Geschäfte. Für viele Menschen im alten Rom gehörte ein Besuch in einer Therme zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Mit den Jahren wurde die römische Badekultur immer weiterentwickelt und verbreitete sich auch über die Grenzen des Reiches hinaus. Wo heißes Wasser aus der Erde sprudelt, hat sich sein, und wertvolle Mosaik- und Marmorböden, vieler Orts das Bäder- und Kurwesen gut entwickelt. Schon im alten Rom wusste man, dass ein Bad im warmen Wasser wohltuend ist und gegen Alltagsstress, Verspannungen und Stimmungstiefs wirkt. Badeanstalten gab es überall im Römischen Reich. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr konnten Bürger, die nach Erholung suchten, in den gewaltigen Thermen-Anlagen entspannen diese boten Platz für bis zu 1000 Menschen. Die römischen Bader wurden von spezialisierten Architekten und Bauleuten errichtet. Möglichst prunkvoll und luxuriös sollten sie
Nicht nur in Hollywoodfilmen tröstet man sich bei Liebeskummer mit Pralinen: Der Griff zu Süßigkeiten ist überall weit verbreitet. Viele glauben, dass sie die Stimmung aufhellen, die Konzentration verbessern oder gegen "Nachmittagstiefs" im Büro helfen. Doch damit liegen sie womöglich falsch. Wissenschaftler haben nun genauer erforscht, wie Zucker auf unser Gemüt wirkt. In ihrer Studie stellten sie praktisch keinen positiven Einfluss des Zuckerkonsums auf die Laune fest – im Gegenteil. "Die Idee, dass Zucker die Stimmung heben kann, ist auf der ganzen Welt verbreitet", sagt Konstantin Georgiou von der Humboldt-Universität in Berlin. "Unsere Ergebnisse bestätigen solche Annahmen jedoch keineswegs – wenn überhaupt, dann sorgt Zucker dafür, dass wir uns schlechter fühlen." Die Auswertung deutet darauf hin, dass Probanden nach Zuckerkonsum müder und unaufmerksamer waren als jene, die nur ein Placebo bekommen hatten.
Wellness und der Besuch von Kurorten und Thermalbädern haben seit Jahrhunderten Tradition in Ungarn. Das Land besitzt zwar keinen direkten Zugang zum Meer, aber dafür wimmelt es in diesem Binnenstaat nur so von Thermalquellen. Dabei handelt es sich um Quellen, aus denen Grundwasser austritt, das über 20 Grad warm ist. Dieses Wasser enthält Mineralstoffe, denen eine positive Wirkung auf den Organismus zugeschrieben wird. 123 Thermalquellen finden sich allein in Budapest, das berühmt für seine Bäder ist. Diese Stadt ist damit nicht nur das einzige Kurbad, das zugleich die Hauptstadt eines Landes ist, sondern auch die größte Kurstadt Europas. In Budapest kann man zwischen über 20 Bädern wählen. Viele sind Bauten von beträchtlichem historischen wie architektonischen Rang. Obwohl Budapest auch eine ausgeprägte Café-Kultur besitzt, sind die Bäder für die Stadtbewohner wichtige Treffpunkte – denn oft verabreden sich Freunde in einem Bad.
Für unterwegs: Leckereien im Zugrestaurant.
In der Stadt der warmen Quellen.
Irrtum: Süßes macht doch nicht glücklich.
Mitmach-Museum: Bonbons selbst herstellen.
Naschen statt wegwerfen.
Neues Thermalbad in Rom.
Reisen: Die beliebtesten Thermalbäder.
Süßwaren mit langer Tradition.
Wasser, Wärme, Wellness - antike Badefreuden.
Zucker sorgt für Stimmungshoch.
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