Heute machen die elektrische Beleuchtung in Wohnhäusern, Straßenlaternen, Ampeln, Neonreklamen und Scheinwerferlicht im Freien die Nacht fast zum Tag. Vor der Erfindung der Elektrizität war das anders: Der Arbeitstag der Menschen richtete sich nach den Jahreszeiten und dem Tageslicht. Gearbeitet wurde von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Danach war Beleuchtung nur mit Hilfsmitteln wie Feuer, Kerzen oder Petroleum möglich.
Das Museum für Dorfkultur in Weinheim zeigt in einer Sonderausstellung, wie sich das Landleben früher nach Einbruch der Dunkelheit gestaltete. Anhand der Hausarbeit erfährt man, wie mühsam es war, das Feuer ständig am Brennen zu halten, oder wie schwierig es war, in dunklen Räumen zu arbeiten. Die Ausstellung thematisiert die Bedeutung der wechselnden Lichtszenen und zeigt, wie sich Beleuchtung und elektrische Lichtquellen entwickelt haben.