Wenn eine schwangere Frau erkrankt oder unter starken Schmerzen leidet, kann sie in den meisten Fällen keine Medikamente einnehmen. Zu groß wäre die Gefahr für das noch ungeborene Kind, denn Schmerzmittel oder Antibiotika können das Baby schädigen. Als Ausweg empfehlen deutsche Ärzte und Krankenkassen daher alternative Heilmethoden wie die Akupunktur. Bei dieser uralten aus China stammenden Heilmethode werden kleine Nadeln in bestimmte Nervenbahnen gestochen. Dabei werden die Nerven gereizt und die Übermittlung von Schmerzsignalen wird gehemmt. Für das Kind besteht keine Gefahr.
Die regelmäßige Ernährung mit Tomaten senkt das Risiko von Krebserkrankungen um fast 50%. Zu diesem Ergebnis kommen Studien der Harvard University. Für die Schutzwirkung verantwortlich ist die rote Farbe der Tomaten, die durch den Stoff Lycopin erzeugt wird. Dabei muss man jedoch beachten, dass die gesundheitsfördernde Wirkung nur eintritt, wenn die Tomaten gekocht und mit ein wenig Fett, z. B. Olivenöl, serviert werden. Aus rohen Tomaten kann der Körper das Lycopin nicht verwerten. Spaghetti Bolognese ist demnach gesünder als Tomatensalat. Tomaten sind in der Mittelmeerküche ein beliebter und unverzichtbarer Bestandteil.
Dass zu langes In-der-Sonne-Liegen nicht gut ist, wissen im Prinzip alle. Trotzdem lassen sich Jahr für Jahr unzählige Touristen an den Stränden des Mittelmeeres in der Sonne rösten, bis sie einen Sonnenbrand oder schlimmstenfalls sogar schwere Verbrennungen bekommen haben. Doch auch der als harmlos geltende leichte Sonnenbrand ist nicht so ungefährlich, wie viele meinen. Deshalb rät die Dermatologische Gesellschaft in Jena allen Sonnenanbetern, sich regelmäßig auf erste Anzeichen von Hautkrebs untersuchen zu lassen. Nur wenn der Krebs im Anfangsstadium entdeckt wird, bestünden gute Heilungsaussichten, so ein Sprecher der Gesellschaft.
In der Schwangerschaft haben Frauen einen stark erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Schwangere Frauen sollten daher ihre Nahrung sorgfältig aussuchen und naturbelassene Produkte bevorzugen. Obst, Gemüse und Getreide sollten zu den Grundbausteinen der Ernährung gehören. Milchprodukte, besonders Butter und Sahne, liefern das für den Knochenaufbau des Babys wichtige Calcium. Auch Fleisch sollte auf dem Speiseplan nicht fehlen, da es das für den Blutaufbau wichtige Eisen enthält. Es sollte aber nicht zu fett sein. Auf keinen Fall sollte eine Frau während der Schwangerschaft eine Abmagerungsdiät machen, der Verlust an Vitaminen und Nährstoffen könnte sich auf die Entwicklung negativ auswirken.