Lesen Teil 3: Schwägerin
Das Vorstellungsgespräch ist eine wichtige Hürde bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. In der Regel fangen sie mit Smalltalk an: Man redet über das Wetter, den Verkehr und Ähnliches. Doch dabei kommt es schon auf das ”Wie?” an. Wer viel kritisiert, hat schon verloren. Bei der Vorstellung ihrer Person sollten Bewerber darauf achten, dass sie ihre Fähigkeit und den Nutzen, den ihr potentiell zukünftiger Arbeitgeber von ihnen hat, in den Vordergrund stellen. Fragen nach Gesundheit, Familienplanung, Schwangerschaft oder Geld gehören nicht ins Bewerbungsgespräch. Sollten Sie dennoch gestellt werden, ist man nicht verpflichtet, diese wahrheitsgemäß zu beantworten.
Die Postbank gibt Bewerbern um einen Ausbildungsplatz ein Thema für ein Projekt, das sie ausarbeiten und dann präsentieren sollen. Nur wer diese Hürde nehmen kann und Engagement beweist, hat Chancen, aufgenommen zu werden. Schließlich sollen die Bewerber zeigen, dass sie belastbar und entscheidungsfähig sind. Der Banker von heute hat ein weit gestecktes Tätigkeitsfeld; Kassierer am Schalter, die nichts als Geld oder Formulare ausgeben oder entgegennehmen, wird es in Zukunft immer weniger geben.
Rhetoriktrainer raten dazu, dem Anfang und dem Schluss eines Referats besonderes Augenmerk zu schenken. In den ersten zwei Minuten eines Vortrags entscheide sich nämlich, ob ein Zuhörer an dem Referat Interesse hat oder nicht. Daher sei ein effektvoll und interessant gestalteter Einstieg äußerst wichtig. Am Schluss soll man den Zuhörern noch einmal mit auf den Weg geben, was dem Vortragenden besonders wichtig erscheint.
Robert Sonntag, Autor des Buches “Hilfe, ich muss reden” behauptet, die Angst vor einem größeren Publikum zu reden, sei ein Problem für die meisten Menschen. In Deutschland liegt in etwa 60 % der Menschen an diesem Phänomen. Dabei achten Zuhören nur zu 7 % auf das, was jemand sagt, 93 % der Wirkung eines Vortrags erziele man durch Körpersprache und seine Stimme. Der Autor rät zu Entspannungstechniken wie dem Autogenen Training oder Yoga, um gelassener zu werden, und einer gründlichen Vorbereitung des Vortrags. Seminarangebote unter www.rs-rethorik.de.
Bereiten Sie sich auf ein Vorstellungsgespräch intensiv vor. Überlegen Sie sich genau, was Sie Ihrer zukünftigen Firma an Nutzen bringen können, denn Sie werden danach gefragt werden, warum Sie sich gerade bei dieser und nicht bei einer anderen Firma beworben haben. Analysieren Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen und überlegen Sie, wie Sie Ihre schwachen Seiten möglichst positiv präsentieren können. Überlegen Sie, was Ihre persönlichen Ziele sind, und sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über Ihre zukünftige Arbeit und die Firma, bei der Sie sich beworben haben.
Nichts ist auf privaten Feierlichkeiten wie Hochzeiten, runden Geburtstagen oder sonstigen Jubiläen schlimmer als langatmige, nicht enden wollende Ansprachen von Familienmitgliedern. Deshalb bieten viele Volkshochschulen in Deutschland Wochenendseminare an, in denen der Aufbau und der Vortrag einer guten Festansprache trainiert werden. Das Ziel dieser Seminare ist es, die zukünftigen Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, spritzige Reden frei halten zu können.
Ein Auszubildender bei einer Bank oder Sparkasse bekommt 690,- Euro im ersten Ausbildungsjahr. Am Ende seiner Ausbildung steigt die Vergütung auf 800,- Euro. Das Einstiegsgehalt für Bankangestellte liegt bei etwas über 2.000,- Euro monatlich. Aufstiegschancen haben die jungen Banker nur, wenn sie sich intensiv um ihre berufliche Fortbildung kümmern. Dafür bieten die Banken ihren Mitarbeitern viele Möglichkeiten an, wie das Bank College der Volksbanken oder die Sparkassen-Akademie. Manche Banken geben besonders qualifizierten Mitarbeitern sogar Stipendien für ein Studium.

Wer zu seinem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, sollte auf korrekte und saubere Kleidung achten. Für viele Firmen ist es wichtig, dass auch Auszubildende die Firma gegenüber den Kunden repräsentieren können.
Zerrissene Jeans und selbst gefärbte T-Shirts mögen zwar trendy sein, zu einem Vorstellungsgespräch gehören sie aber nicht. In Zweifelsfällen ist es ratsam, sich bei Eltern oder Bekannten Rat zu holen.

Für junge Leute kann das Internet zu einer Droge werden. Der typische Internet-Süchtige ist ca. 18 Jahre alt, männlich, Single und hat kaum soziale Kontakte. Er surft täglich um die 5 Stunden im World Wide Web und hat schlechte Laune, wenn er nicht vor dem Monitor sitzen kann. Pflichten werden oft vernachlässigt. Psychologen raten, die Surfzeiten schrittweise zu verringern und darüber ein Tagebuch zu führen sowie vor dem Surfen schriftlich zu notieren, was genau man im Internet suchen möchte. Wer diese strengen Regeln einhält, kann aus der Internetsucht aussteigen.
Zu einem zunehmend größer werdenden Problem am Arbeitsplatz wird die immer größer werdende Kluft zwischen dem Sprachgebrauch junger und alter Kollegen. Viele junge Leute verstehen laut einer Studie der Universität Kiel traditionelle Redewendungen wie z. B. “Den Nagel auf den Kopf treffen” oder “Öl ins Feuer gießen” nicht mehr, während Ältere nichts mit “keinen Bock haben” anzufangen wissen. Dadurch, dass Jung und Alt heute nicht mehr so lange wie in früheren Zeiten zusammenleben, sondern unter sich bleiben, verstärkt sich das Auseinanderdriften der Jugendsprache und der Sprache der Alten immer mehr.
"GRUNDSÄTZLICH HAT JEDER DIE MÖGLICHKEIT, BEI UNS EINE AUSBILDUNG ZU MACHEN», heißt es bei der Sparkassen-Akademie in Bonn. Die Bewerber sollen aber gute bis sehr gute Noten in Deutsch und Mathematik von der Schule mitbringen, und sie müssen in Rollenspielen ihre kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis stellen, etwa, wie sie mit einem aggressiven Kunden umgehen würden.
Viele junge Leute flüchten sich in die virtuelle Scheinwelt, weil ihnen die Realität als eine zu große Belastung erscheint. Insbesondere Chatrooms verführen die Jugendlichen zu langen Sitzungen, die oft als Ersatz für mangelnde zwischenmenschliche Beziehungen herhalten. Häufige Folge: Vernachlässigung von Hausaufgaben und schlechte Zensuren. Eltern, die sich Sorgen um ihre Internetabhängigen Kinder machen, sollten viel mit ihnen sprechen - ohne Vorwürfe zu machen - und versuchen ihren Zöglingen Alternativen in der realen Welt aufzuzeigen.
Ihre Schwägerin erwartet ein Kind. Sie ist nicht sicher, ob Sie in einem Vorstellungsgespräch darauf hinweisen muss.
Ihr Neffe sucht einen Ausbildungsplatz als Elektriker. Er weiß nicht genau, wie er seine Bewerbung korrekt schreiben soll.
Eine Bekannte möchte eine Ausbildung machen und vielleicht später einmal studieren.
Ein Freund surft täglich viele Stunden im Internet. Sie finden das zu viel und wollen ihm einen Rat geben.
Ein Freund möchte wissen, welche schulischen Leistungen für die Vergabe von Ausbildungsplätzen im Bankgewerbe besonders wichtig sind.
Ein älteres Ehepaar hat Goldene Hochzeit. Die Tochter möchte eine Rede halten und braucht dafür eine Anleitung.
Ein Bekannter ist Bankkaufmann und sucht eine Stelle.
Eine Freundin sucht einen Ausbildungsplatz. Sie ist zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und ist sich nicht sicher, was sie dazu anziehen soll.
Eine Freundin, 20 Jahre alt, muss oft vor Arbeitskollegen Referate halten. Ihr Hauptproblem ist ihre Nervosität.
Eine Bekannte sucht Rat bei Ihnen, weil ihr Sohn ständig im Internet surft und dabei die Schule vernachlässigt.
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