Überall gibt es inzwischen Bio-Lebensmittel - aber häufig fehlen den Käufern Hintergrundinformationen. Viele Verbraucher fragen sich beispielsweise, Bio-Produkte nun auch wirklich die gesünderen sind. Skepsis macht sich breit, spätestens wenn wieder einmal ein Skandal in den Nachrichten ist. sind Bio-Produkte teurer - und den Aufpreis will man nur zahlen, wenn man sicher ist, dass die Bio-Lebensmittel die bessere Wahl sind. Der Informationsdienst der Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt darüber eine eindeutige Auskunft: Bio-Lebensmittel sind gesünder. Sie weniger Nitrat, mehr Nährstoffe und sind besser geeignet, wenn man Allergien hat.
Doch Bio-Lebensmittel sind nicht nur gut für die Gesundheit. Bei vielen Verbrauchern steht ihrem Einkaufsverhalten ein ökologisches Bewusstsein.
Bio-Verbraucher machen sich Gedanken über die Herkunft der Lebensmittel, denn auch die umweltfreundliche Landwirtschaft ist besser für Tiere und Pflanzen, kurz: Sie unsere Umwelt. Und viele Bio-Verbraucher wollen als gesunde Menschen in einer gesunden Umwelt leben und auch der nächsten Generation eine gesunde Umwelt hinterlassen. Bio-Lebensmittel kommen ökologischer Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur steht. Die Mindestrichtlinien der Bio-Landwirtschaft beinhalten eine artgerechte Tierhaltung: Alle Tiere müssen ausreichend Platz haben, es gibt keine langen Tiertransporte, keine Gentechnik. Die Produkte werden möglichst in der näheren Umgebung verkauft, beispielsweise Wochenmärkten oder in Bio-Supermärkten. Außerdem dürfen weder Kunstdünger noch chemische Schädlingsbekämpfungsmittel werden.
Wenn die Bio-Lebensmittel weiterverarbeitet werden - beispielsweise aus Bio-Eiern, Bio-Mehl und Bio-Zucker ein Bio-Kuchen gebacken wird -, dürfen nur Bio-Lebensmittel benutzt werden.
Für Bio-Produkte gibt es übrigens auch ein Zertifikat, das Bio-Siegel. Diese Richtlinien garantieren, die Produkte wirklich “bio” sind.